Senegal Projekt 2010 e.V.

Senegal Projekt 2010 e.V.

Senegal liegt an der Westküste Afrikas. Es gehört, wie viele andere Länder Afrikas zu den Entwicklungsländern. In der Casamance, im Süden des Landes ist die Armut besonders groß. Nur ein geringer Teil der Kinder geht hier zur Schule, da es sich die meisten Familien nicht leisten können, ihre Kinder zur Schule zu schicken.

Deshalb gibt es hier viele benachteiligte Kinder, die keine Perspektiven für die Zukunft haben. Diese Kinder haben keine Chance, ihrer Armut zu entfliehen. In Bignona (im Süden Senegals) gibt es keine Kita.

Im Dezember 2010 hat Pascal Salimou den Verein Senegal Projekt 2010 e.V. ins Leben gerufen. Mit weiteren Gründungsmitgliedern wurde schließlich der gemeinnützige Verein gegründet.

Pascal wurde in der Casamance, im Süden Senegals geboren. Vor etwa 40 Jahren kam er nach Deutschland. Seit nunmehr 30 Jahren unterrichtet er Rhythmus und Tanz in Kindergärten, Schulen, Musikschulen etc. Er hat viel Freude daran, die traditionellen Rhythmen und Tänze seines Landes vorzustellen und zu sehen, dass seine Schüler mit voller Begeisterung in seinen Kursen die Rhythmen und Lieder seiner Heimat und Westafrikas erlernen.

Durch seine regelmäßigen Besuche seiner Heimat war er immer wieder betroffen von den Schicksalen seiner Mitmenschen und der Not, die einige dort erleiden müssen. Immer stärker beschlich ihn das Bedürfnis, den bedürftigen Menschen dort zu helfen. Immer wieder hat er aus privaten Mitteln, den Menschen geholfen, wo er nur konnte.

Viele Schüler, Freunde und Bekannte ermunterten ihn, einen Verein zu gründen und umfangreiche Hilfe in der Casamance in die Wege zu leiten. Spendenaktionen haben dazu beigetragen, dass mit dem Bau einer Kita begonnen werden konnte. Diese ist fast fertig.

Das wurde bereits geschafft:

  • Außenmauer und Metalltor errichtet 
  • Innenräume verputzt
  • Außen: Metallfenster (4 St.) für die Toilettenräume montiert.
  • Innen: 4 Holztüren (2 Toilettenräume, Küche, Schlafraum)


Die Ziele des Vereins

Es soll denen geholfen werden, die die Hilfe am dringendsten benötigen. Da sind junge Erwachsene, um deren Lebensunterhalt zu sichern.

Es soll eine Berufsschule errichtet werden damit die jungen Erwachsenen einen Beruf erlernen können und nicht mehr aus Armut aus dem Land fliehen müssen, weil sie ihre Familien nicht ernähren können

Diesen Menschen sollen eine schulische Grundausbildung bekommen, damit sie Lesen und Schreiben lernen.

In Workshops können sie hilfreiche Techniken erlernen (z.B. Nähen, Flechten, Sticken, Basteln etc.), damit sie sich ihren Lebensunterhalt verdienen können.

Menschen mit Behinderung sollen das Gefühl bekommen, dass sie auch etwas wert sind in dieser Gesellschaft und dass sie nicht vergessen wurden.

Sie sollen bei ihrer Behinderung unterstützet werden, indem Krücken oder Rollstühle besorgt werden oder Fahrräder umbauen, damit sie sich fortbewegen können.

Elisabeth Ferrari war eine Schülerin von Pascal und lernte dadurch das Projekt kennen. Die Elisabeth Ferrari Stiftung förderte auf ihren Wunsch hin das Projekt und ermöglichte so einen großen Schritt zur Realisierung. 

Förderhöhe: 10 000 EUR
Stiftungszweck: Das Senegal-Projekt unterstützt nachhaltige Entwicklungsmaßnahmen im Bereich Bildung und Erziehung in ländlichen Regionen Afrikas.