House of One

House of One

In Berlin wächst seit 2011 etwas weltweit Einmaliges: Jüdische, christliche und muslimische Frauen und Männer planen gemeinsam ein Haus, unter dessen Dach sich eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee befinden werden. Es wird ein Haus des Gebets und der interdisziplinären Lehre sein. Ein Haus der Begegnung, für ein Kennenlernen und den Austausch von Menschen unterschiedlicher Religionen. Ein Haus auch für die, die den Religionen fernstehen.

Jüdische, christliche und muslimische Frauen und Männer haben sich daher in Berlin gemeinsam auf den Weg gemacht, für eine Verständigung unter den Religionen ein völlig neuartiges, zukunftsweisendes Sakralgebäude zu planen, zu bauen und mit Leben zu füllen.

2011 begann der gemeinsame Weg. Strukturen wurden geschaffen, in denen die jüdischen, christlichen und muslimischen Initiatoren gleichberechtigt beteiligt sind. Vieles ist geschafft: ein weltweiter Architekturwettbewerb 2012, eine weltweiten Spenden- und Beteiligungskampagne 2014, die Gründung der Stiftung 2016, Grundsteinlegung 2021, Eröffnung der House of One-Box auf der Baustelle sowie viele Veranstaltungen, Gebete oder interreligiöse Workshops.

Das House of One ist es schon jetzt ein Haus voller Leben, mit Veranstaltungen und Programmen für Schüler und Pädagogen, mit Workshops „Interreligiös gegen Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit“, mit interreligiösen Feiern, mit einem eigenen Podcast oder mit Partnerschaften in aller Welt.

Im House of One werden drei separate Gebetsräume – Synagoge, Kirche und Moschee – verbunden durch einen zentralen Raum der Begegnung, den Kuppelsaal. Das Haus ermöglicht es gleichermaßen, sich zurückzuziehen und in der je eigenen Tradition zu beten wie einander zu begegnen, von einander zu lernen und das Verbindende zu suchen.

Über den aktuellen Stand der Vorhabens können Sie sich hier informieren.

Förderhöhe: 10 000 EUR
Stiftungszweck: Interreligiöse Zusammenarbeit. Die Stiftung unterstützt dieses Vorhaben als Beitrag zu Toleranz, gegenseitigem Respekt und demokratischer Kultur in einer pluralen Gesellschaft. Diese Förderung wurde noch von Elisabeth Ferrari selbst initiiert.